Freitag, 14. Februar 2014

Februar und die Göttin Juno Februa


Thomas Böttiger/Pixelio.de

Alte Kulturen, wie zum Beispiel die Römer, scheinen uns in vielen Bereichen des Lebens voraus gewesen zu sein.  Die Göttin der Römer, Jura,  stand für das Prinzip der Reinigung und ist nicht nur Sinnbild der Mythologie, auch wenn wir oft dazu neigen alte Rituale abzutun mit: Ja, das mag mal so gewesen sein. Heute ist alles anders ... Ist es tatsächlich so? Oder spielt auch in der heutigen Zeit das Thema Reinigung eine Rolle? Und wenn ja, was ist damit gemeint? 

Das Reinigungsfest


Dem Januar folgend ist der Februar der zweite Monat des Jahres nach Umstellung auf den gregorianischen Kalender. Februare, so das lateinische Wort für den Monat, bedeutet reinigen. Die Römer benannten ihn nach dem Reinigungsfest Februa. Eine feierliche Veranstaltung, die mit Fackelfestzügen sowie Kerzenlicht begangen wurde. Hier ging es insbesondere darum, die Dämonen des Winters zu vertreiben, bei der aber auch Sühne eine Rolle spielte.

Der Name der Feierlichkeit ergibt sich aus dem Beinamen der Göttin Juno. Sie galt als Göttin der Ehe, Fürsoge und Geburt. Sie spielt auch im Zusammenhang mit dem Monat Juni eine Rolle und wird manchesmal auch in Verbindung mit dem Valentinstag, zum dem ihr Blumenopfer dargebracht wurden, gebracht.

Der Februar und die Schaltjahre


Da der Februarius (heute Februar) im römischen Kalender einst der letzte Monat des Jahres war, wurden diesem die „überzähligen“ Schalttage zugeordnet, besser gesagt angehängt. Damit wurde einem alten Brauch sowohl aus dem julianischen wie auch gregorianischen Kalender gefolgt. Deshalb sprechen wir auch heute noch von den sogenannten Schaltjahren, die jedoch vor allem für die Kirche und deren Feiertage bzw. Namenstage von Bedeutung waren und sind. 
 

Reinigung und Rituale im Februar


Die energetische Reinigung von Räumen sowie Ritualgegenständen ist im Februar immer noch Brauch, die am besten während der abnehmenden Mondphase stattfindet. Da dieser Mondzyklus sowieso für das Loslassen steht, bietet sich Reinigung auf allen Ebenen des Seins - Körper, Geist und Seele – an. Selbstverständlich sind Loslassprozesse zu jeder Zeit möglich, aber warum nicht an eine alte Tradition anbinden, wenn es genau in diesem Monat ohnedies Thema ist?


Und wer nicht weiß, wo er anfangen soll – wir stehen zu Ihrer Verfügung! Manchmal müssen wir erst in Trümmern stehen, um wie Phönix aus der Asche zu erwachen. Viele Wege führen nach Rom – auch wenn so manches Mal ein Umweg nötig ist.


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