Freitag, 28. Februar 2014

Neumond in den Fischen

hagir25/pixelio.de
Der Neumond am 01. März findet im Tierkreiszeichen Fische statt. So trifft der Mond auf die Sonne, die sich bereits seit dem 20. Februar in diesem Zeichen befindet. Da diese eine besonders günstige Verbindung mit Jupiter zeigt, kann es von Vorteil sein, etwas neu zu beginnen. 

Im Prinzip in allen Lebensbereichen, auch wenn es um Gesundheit geht, denn Mond und Sonne befinden sich in dem Zeichen, das unter anderem für innere Heilung steht. Im Tierkreis sind die Fische das letzte Zeichen. Hier wird etwas zu Ende gebracht – auch alte Verletzungen geheilt und die Vorbereitung auf das Neue. 

Da das Zeichen Fische ebenso weniger gute Gewohnheiten und Süchte repräsentieren, kann der glückliche Neuanfang auch darin liegen, sich von diesen zu befreien. Wer sich von „Drogen“, gleich welcher Art, befreien will, hat jetzt gute Chancen, dieses Ziel zu erreichen

Es lohnt sich in die Innenschau zu gehen und einen Neustart, ganz gleich, ­um was es geht, vorzunehmen. Auf ein gutes Gelingen! 

Hier geht es zum aktuellen Mondkalender und Unterstützung bei Veränderungsprozessen gibt es hier.  

Sonntag, 16. Februar 2014

Hekate - die dunkle Frau oder Licht bringende Herrscherin?

                        Sommaruga Fabio/pixelio.de
Wer ist denn nun Hekate, die einerseits als Göttin verehrt und andererseits als „dunkle“ Frau bezeichnet wurde? Vor allem im christlichen Mittelalter wurde sie als diabolische Magierin abgestempelt. So wurde sie lange Zeit mit Verschwörung und Schwarzer Magie in Verbindung gebracht.

Hekate und die Trinität


Wenn Hekate auch zu Zeiten der Antike so manches Mal gefürchtet wurde, ist dennoch zu sagen, dass es viele Fehlinformationen und Missverständnisse zu dieser Göttin gibt. Hekate war in ihrem Ursprung eine „Große Göttin“ und laut Hesiod neben Zeus die einzige Gottheit, die Menschen Wünsche erfüllten oder versagten
Hekate war im antiken Griechenland einer von vielen Namen für die archaische weibliche Dreifaltigkeit und so war sie die Herrscherin des Himmels- und Schattenreichs sowie der Erde.

Hekate und die Kreuzwege


Hekate begleitet durch alle Wandlungsprozesse, die zwischen Geburt und Tod liegen sowie das neue Sein. Sie hält Wacht zwischen den Welten sowie deren Übergänge und kümmert sich um die Seelen. Ihre Darstellung erfolgt oft mit dreifachem Körper oder aber drei Köpfen, die symbolisieren sollen, dass sie zur selben Zeit in alle Zeiten blicken kann: die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Oder auch den Himmel, die Unterwelt und Erde. Und wenn es um Entscheidungen geht, präsentiert sie drei ebenbürtige Modifikationen. Sie ist die „Hekate der drei Wege“ und damit gefragte Ratgeberin, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen. Wer diese Hinweise wünschte, begab sich an Kreuzwege, an denen drei Wege zusammentrafen, und brachte ihr hier Opfer dar. Vielleicht ist es auch heute noch so?

Die Göttin der Hexen und Magier


Jedoch ging es nicht nur Wahrsagung und Prophezeiung, denn als Göttin der Hexen und Magier beherrschte Hekate die Magie. Sie öffnete den Zugang zur Unterwelt und ermöglichte den Kontakt zur geistigen Welt. Auch Hexen der heutigen Zeit verehren sie für Ihre Fähigkeiten.

Frosch und Kröte sind Symbol der Hekate, die beide für Empfängnis und Fortpflanzung stehen. Deshalb ist sie auch die Göttin der Geburtshilfe und Patronin für die Hebammen. Aber auch Reisende achten sie. Letztendlich bringt sie Licht in unsere Dunkelheit vor allem dann, wenn wir unsere Richtung finden wollen.


Samstag, 15. Februar 2014

Esbate – die Feier des Vollmond

Bernd Kasper/pixelio.de

Zu jedem Vollmond haben wir mit äußerst kraftvollen Energien zu tun und es heißt, dass Rituale jeglicher Art besonders wirksam sind. Besondere Aufmerksamkeit gehört hier Luna, der Mond-Göttin, die sich auch über einen Dank  freut. Die Feier des Vollmond, der Mond-Göttin, wird Esbate genannt.

Vor allem Neulinge, die erst anfangen, sich mit Mond-Ritualen zu beschäftigen, sind unsicher und verfügen nicht über entsprechende Utensilien, geschweige denn einen Altar. Dies ist zunächst auch nicht nötig, da es eine ganz einfache Form zum Kennenlernen gibt:

Sollten Sie sich schon mit dem Räuchern beschäftigt haben, benötigen Sie lediglich Ihre feuerfeste Form und Ihr Räucherwerk. Ansonsten sind auch Räucherstäbchen, Räucherkegel oder eine Aromalampe, mit leichtem ätherischem Öl ausreichend. Ebenso reicht zum Start auch eine Duft-Kerze, bei der sowohl im Moment der Duft und die Farbe sekundär sind, da es für den Einsteiger und in diesem Beitrag darum geht, die Energie des Vollmondes bewusst zu erfahren.

Ein Anfänger-Ritual für den Vollmond


Vor dieser Übung sollte der Raum gut gelüftet sein und wenn es die Wetter-Verhältnisse erlauben, das Fenster auch offen zu lassen. Jetzt bitte das entsprechende Utensil oder die Kerze anzünden und auf den Boden setzen. Wer mag und kann, im Schneidersitz. Nun bitte auf den Duft im Raum und die Mond-Göttin konzentrieren, tief ein- und ausatmen, bis die Atmung gleichmäßig ist. Wer will kann die Augen dabei schließen. Wer sich angekommen fühlt, spricht nun (auch in Gedanken) den folgenden Spruch:
In dieser Vollmond-Nacht,
betrachte ich dich in deiner vollen Pracht.
Als Mutter der Fülle seist du gedacht,
du schenkst uns Kraft und Fruchtbarkeit.
Dein Segen möge uns begleiten,
auf das der Vollmond uns zeigt deine volle Kraft,
und du uns schenkst die magische Kraft.
Ich danke dir für dein Gehör,
und bitte dich um deinen Segen,
den du mir gibst in dieser Vollmond-Nacht."
(Verfasser unbekannt)

Wer möchte kann noch "Amen" hinzu fügen. Das lateinische Wort Amen bedeutet: "Es geschehe" oder auch "So sei es. Selbstverständlich können auch die Übersetzungen, statt des Wortes Amen, gesprochen werden. Nun einfach wieder nach innen wenden und die Energie erfühlen. Obiger Text kann auch (mehrfach) wiederholt werden oder beendet die Übung, wenn möglich wieder mit bewusstem Atmen.

Bitte jetzt nichts erwarten, obwohl "alles möglich" ist. Beispiele, was geschehen kann werden hier bewusst nicht geschildert, um keine Enttäuschungen zu forcieren. Einfach wachsam, bewusst bleiben. Mehr nicht!

Mehr Informationen zum Mond gibt es hier.

Freitag, 14. Februar 2014

Februar und die Göttin Juno Februa


Thomas Böttiger/Pixelio.de

Alte Kulturen, wie zum Beispiel die Römer, scheinen uns in vielen Bereichen des Lebens voraus gewesen zu sein.  Die Göttin der Römer, Jura,  stand für das Prinzip der Reinigung und ist nicht nur Sinnbild der Mythologie, auch wenn wir oft dazu neigen alte Rituale abzutun mit: Ja, das mag mal so gewesen sein. Heute ist alles anders ... Ist es tatsächlich so? Oder spielt auch in der heutigen Zeit das Thema Reinigung eine Rolle? Und wenn ja, was ist damit gemeint? 

Das Reinigungsfest


Dem Januar folgend ist der Februar der zweite Monat des Jahres nach Umstellung auf den gregorianischen Kalender. Februare, so das lateinische Wort für den Monat, bedeutet reinigen. Die Römer benannten ihn nach dem Reinigungsfest Februa. Eine feierliche Veranstaltung, die mit Fackelfestzügen sowie Kerzenlicht begangen wurde. Hier ging es insbesondere darum, die Dämonen des Winters zu vertreiben, bei der aber auch Sühne eine Rolle spielte.

Der Name der Feierlichkeit ergibt sich aus dem Beinamen der Göttin Juno. Sie galt als Göttin der Ehe, Fürsoge und Geburt. Sie spielt auch im Zusammenhang mit dem Monat Juni eine Rolle und wird manchesmal auch in Verbindung mit dem Valentinstag, zum dem ihr Blumenopfer dargebracht wurden, gebracht.

Der Februar und die Schaltjahre


Da der Februarius (heute Februar) im römischen Kalender einst der letzte Monat des Jahres war, wurden diesem die „überzähligen“ Schalttage zugeordnet, besser gesagt angehängt. Damit wurde einem alten Brauch sowohl aus dem julianischen wie auch gregorianischen Kalender gefolgt. Deshalb sprechen wir auch heute noch von den sogenannten Schaltjahren, die jedoch vor allem für die Kirche und deren Feiertage bzw. Namenstage von Bedeutung waren und sind. 
 

Reinigung und Rituale im Februar


Die energetische Reinigung von Räumen sowie Ritualgegenständen ist im Februar immer noch Brauch, die am besten während der abnehmenden Mondphase stattfindet. Da dieser Mondzyklus sowieso für das Loslassen steht, bietet sich Reinigung auf allen Ebenen des Seins - Körper, Geist und Seele – an. Selbstverständlich sind Loslassprozesse zu jeder Zeit möglich, aber warum nicht an eine alte Tradition anbinden, wenn es genau in diesem Monat ohnedies Thema ist?


Und wer nicht weiß, wo er anfangen soll – wir stehen zu Ihrer Verfügung! Manchmal müssen wir erst in Trümmern stehen, um wie Phönix aus der Asche zu erwachen. Viele Wege führen nach Rom – auch wenn so manches Mal ein Umweg nötig ist.


Sonntag, 2. Februar 2014

Imbolc - und Maria Lichtmess

Das Fest der Kelten                 
Genter/pixelio.de


Imbolc nannten die Kelten das Fest, welches sie Anfang Februar feierten, um den Winter zu verdrängen und die Sonne zu begrüßen. 40 Tage nach der Wintersonnenwende ist die Jahreszeit zwar noch äußerst präsent, jedoch werden die Tage wieder länger. Auch in der heutigen Zeit geht es uns nicht anders. Wir nehmen den längeren Sonneneinfluss wahr sehnen den Frühling herbei. Und weil die Kelten sich am Licht (der Sonne) erfreuten und mehr von ihm wollten, zelebrierten sie diese Feierlichkeit mit Feuer. 
 
Zum Fest Imbolc gehört allerdings auch die Göttin Brigid, der dieser Festtag geweiht wurde. Die Legende beschreibt sie als Lichtjunfrau, die zwischen Lichtsäulen und Flammen geboren wurde und deshalb mit dem Element Feuer verbunden war. Sie verkörpert den Morgen, Osten sowie Anfang eines neuen Jahreskreis und gilt als Schutgöttin der Schmiede, Dichter und Heiler. 

Vom Brauchtum 

 

Da Imbolc zu den Feuerfesten zählt, spielt das Entzünden von offenem Feuer natürlich eine große Rolle. Da es allerdings vor allem um die Symbolik des Lichts geht, erfüllen (möglichst weiße) Kerzen in der heutigen Zeit des selben Zweck. Wie bereits die Göttin Brigid die Bäume schüttelte, um sie aufzuwecken sollen auch heute noch Bauern es ihr gleichtun. Tanzen war ein wichtiger Bestandteil zu Imbolc, denn von Ende November bis zum Fest wurde darauf verzichtet.

Aber auch der Blick in die Zukunft spielte während der Geselligkeit eine wichtige Rolle. Verschiedene Orakel wurden befragt, deren Antwort von Bedeutung war. 


Maria Lichtmess

  

Viele Festivitäten, ob von den Germanen oder den Kelten, wurden von den Christen, besser gesagt, der Kirche, übernommen. Dies ist bei Imbolc nicht anders. So begehen wir am 02. Februar die Feier Maria Lichtmess, zu Gunsten der Jungfrau Maria, besser gesagt Christi Lichtmess, bei der auch Kerzen von Bedeutung sind. Es gibt noch heute Regionen, in denen Menschen mit geweihten Kerzen durch das Haus gehen, um in alle Winkel das Licht zu bringen. 
 
In frühen Zeiten galt Lichtmess in der katholischen Kirche als Ende der Weihnachtszeit. Selbst heute schmücken Krippe und Weihnachtsbaum noch so manche Kirche bis zum 2. Februar. Und auch in manchen Privathaushalten wird erst an diesem Tag die Weihnachtsdekoration entfernt. Leicht verständlich, denn vor allem die Weihnachtschmückung hat mit dem Licht (des Herrn) zu tun.

Schon bald erwartet uns die Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche, über die wir Sie an dieser Stelle informieren werden. Genießen Sie das Licht und wenn Sie orakeln möchten, wenden Sie sich an die Experten von Valentina Line.de