Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvester – der letzte Tag des Jahres

Franziska Jud//pixelio.de

Am 31.12. endet das Kalenderjahr – erstmals 153 v. Chr. durch die Römer, nachdem der Jahresbeginn von März auf Januar vorgezogen wurde. 
Dieses Jahresendfest gehört zu den Feuerfesten, die germanischen Ursprungs sind.

Silvester I. - der Namensgeber des Tages


Silvester I. war von 314 bis 335 Papst in Rom und starb am 31. Dezember 335 in Rom und wurde dort auch beigesetzt. Seine letzte Ruhestätte fand er allerdings erst im 8. Jahrhundert in der Kirche San Silvestro in Capite.
1582 wurde infolge der Gregorianischen Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. auf den 31.12. verlegt. Silvester I. wird bis heute als Heiliger der katholischen Kirche verehrt, ohne ein Martyrium erlitten zu haben. Er gilt als Schutzpatron der Haustiere und – für ein gutes neues Jahr.

Brauchtum zu Silvester


Mit dem Feuer und anderen Sitten der damaligen Zeit wurden die bösen Geister vertrieben. Feuerwerk und Böller zu Mitternacht dienen sicherlich auch diesem alten Brauchtum aber verabschieden auch das alte Jahr, um das neue willkommen zu heißen.

Viele Menschen verbringen diese Nacht in Geselligkeit, feiern, tanzen und sind guter Stimmung. Andere bevorzugen Ruhe und Besinnung auf das, was gewesen ist. Sie lassen das Jahr Revue passieren und beschäftigen sich mit ihren Gefühlen, die mit vergangenen Ereignissen zusammenhängen. Zu keiner Zeit des Jahres werden so viele Vorsätze gefasst, die das Leben im neuen Jahr glücklicher machen sollen.  

Ganz gleich, was das alte Jahre Ihnen zeigte – bedanken Sie sich. Selbst wenn es Ihnen im Moment schwerfallen sollte, aus welchem Grund auch immer. Freuen Sie sich auf das neue Jahr und bitten Sie Silvester I., dass er Sie durch ein harmonisches, von Gesundheit getragenes neues Jahr begleitet.

Guten Rutsch und … frohes neues Jahr!

Montag, 23. Dezember 2013

Die Geschichte vom unglücklichen Engel

von Andrea Schober
gefunden auf http://www-weihnachten.de    
Margit Völtz/pixelio.de

Es war einmal ein Engel, der hatte schon so vielen Menschen geholfen, aber selber war er manchmal sehr unglücklich. Er fühlte sich so klein und wertlos und dachte viel darüber nach, was ihn wertvoller machen könnte. Die Menschen sagten ihm „Kauf Dir etwas Schönes, dann fühlst Du Dich besser.“ Und so kaufte sich der Engel zunächst ein neues strahlend weißes Engelsgewand.

Erst fühlte sich der Engel damit ganz toll und alle anderen Engel bewunderten ihn. Nach einiger Zeit fand er sein neues Gewand aber nicht mehr interessant genug und so kaufte er sich golden glitzernden Sternenstaub. Den streute er auf sein Gewand und seine Flügel. Alle anderen Engel waren geblendet von seiner Schönheit.

Doch schon wenig später fand der Engel sich wieder langweilig. Er dachte darüber nach was ihn noch schöner machen könnte und so kaufte er sich von seinem ganzen restlichen Geld eine große weiße Wolke, die so weich war wie Samt. Ein Sonnenstrahl fiel auf die Wolke, so dass sie hell leuchtete. Der Engel war begeistert, legte sich auf die Wolke und ließ sich treiben.

Es dauerte nicht lange, da hatte der Engel wieder dieses schreckliche Gefühl so wertlos zu sein, trotz allem was er besaß und der Bewunderung aller anderen Engel. Da musste er ganz furchtbar weinen, weil er nicht mehr wusste, was er noch tun konnte. Er dachte sich: „ Ich stehe nie mehr auf! Es hilft alles nichts. Soll die Welt nur ohne mich auskommen. Das hat sie nun davon, dass sie mir nichts bieten kann, an dem ich länger Freude habe!“

Am ersten Tag war der Engel so traurig und wütend, dass er sich von allen anderen Engeln zurückzog und nicht mehr mit ihnen reden wollte.

Am zweiten Tag schaute der Engel in die endlose blaue Weite des Himmels und fühlte sich leer und tot.

Am dritten Tag fühlte er einen Sonnenstrahl auf seinem Gesicht. Da dachte er einen Moment: “Wie warm sich der Sonnenstrahl anfühlt!“ Aber dann fragte er sich gleich: „Was soll ich mit einem Sonnenstrahl? Er wird mir auch nicht weiterhelfen!“

Am vierten Tag kam der Sonnenstrahl wieder. Der Engel dachte sich: “Eigentlich ist der Sonnenstrahl das Beste, was ich im Moment habe und wenn er mir auch nicht helfen kann, so kann ich mich doch ein wenig an ihm wärmen!“

Am fünften Tag dachte der Engel schon gleich am Morgen an den Sonnenstrahl und stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er wieder kommen würde. Dabei wurde ihm warm ums Herz und er spürte, wie sich alles anders anfühlte bei dem Gedanken an den Sonnenstrahl.
Als der Sonnenstrahl dann wirklich kam, war der Engel so aufgeregt, dass er gar nicht wusste, ob er sich erst seine Füße oder seine Hände oder seinen Kopf wärmen lassen sollte.

Von da an war jeder Tag nur noch auf den Sonnenstrahl ausgerichtet. Der Engel dachte schon am Morgen daran, wie der Sonnenstrahl ihn bald wieder wärmen würde. Er ließ sich immer tiefer in die Vorstellung der Wärme fallen und merkte, wie sich seine Lustlosigkeit in Erwartung verwandelte und wie seine Traurigkeit und seine Angst an ihm vorüberzogen, ihn aber nicht mehr so tief erreichten wie früher.

Er fing an, wieder auf seiner Wolke hin und her zu gehen und dachte, wie schön es doch war, sich an etwas so freuen zu können. Der Sonnenstrahl durchströmte mehr und mehr seinen ganzen Körper. Die Energie des Lichts verteilte sich in ihm und der Engel bekam wieder neue Kraft. Er schwang seine Flügel und flog zu den anderen Engeln, um ihnen von dem Sonnenstrahl zu erzählen. Auf dem Weg dorthin trafen ihn unzählige Sonnenstrahlen und er wunderte sich, dass er sie früher nie so wahrgenommen hatte.

Der blaue Himmel war nicht mehr leer wie früher, sondern ein Meer des Lichts. Auf einmal fühlte sich der Engel wie im Himmel und nichts konnte ihm mehr die Hoffnung nehmen, wusste er doch nun um die Kraft der inneren Wärme, die es vermochte alles wundersam zu verwandeln.




Sonntag, 22. Dezember 2013

Kraftquelle Gebet

Guenter Hamisch/pixelio.de

Vor allem für Gläubige ist die Weihnachtszeit eine Hochzeit, in der sie sich mit ihrer Religion besonders identifizieren. Doch selbst Menschen, die im allgemeinen von sich behaupten, mit Religion nichts zu tun haben, nehmen die besondere Stimmung (oder Schwingung) wahr. Es geht nicht um eine bestimmte Glaubensrichtung, sondern darum diese ganz besondere Atmosphäre in sich aufzunehmen.

Es ist, als ob das Fest der Liebe wie auf Knopfdruck dafür sorgt, dass wir liebevoller und achtsamer miteinander umgehen. Wir Kummer sowie Leid in unserer nahen Umgebung wahrnehmen und wesentlich sensibler mit Themen umgehen, die uns alle betreffen.

Diese weihnachtliche Zeit fördert bei vielen Erdenbürgern das Bedürfnis, in sich zu gehen. Die eigene Innenwelt zu erkunden und zu einem Status quo zu kommen. 
Oder Sie beschäftigen sich mit der Frage, auf welche Weise Sie regelmäßig Kraft tanken können? 

Vielleicht hilft Ihnen diese Methode. Lesen Sie hier weiter ...

Sonntag, 1. Dezember 2013

Vier Wochen vor Weihnachten …

 
Didi01/pixelio.de

Tipps, um die Weihnachtszeit zu genießen


Freuen Sie sich auch auf die Adventszeit und das Fest der Liebe? Oder bedeuten die nächsten Wochen für Sie nur Stress? 

Da erst am 24. Dezember Weihnachten ist, können Sie mit ein wenig Planung ganz entspannt ans Werk gehen. 

Hier einige Empfehlungen, die Sie bei Ihren Vorbereitungen unterstützen sollen.

Womit Sie spätestens am 1. Advent starten sollten! Verschaffen Sie sich zunächst eine Übersicht. Dazu benötigen Sie lediglich Papier und Stift oder Sie erledigen dies am PC. Erstellen Sie sich Listen:

  •   Wen will ich beschenken?
  •   Soll es ein besonderes Geschenk oder eine Aufmerksamkeit sein?
  •   Wem möchten Sie eine Weihnachtskarte schreiben, wer erhält einen Weihnachtsgruß per e-mail?

Haben Sie schon festgelegt, wie viel Geld Sie für die Geschenke ausgeben wollen? Notieren Sie diese Beträge ebenfalls.

 

Eine besinnliche erste Adventswoche 


Kaufen Sie sofort am nächsten Tag Weihnachtskarten, Briefmarken, Geschenkpapier und entsprechendes Zubehör, um die Präsente hübsch verpacken zu können. Vielleicht finden Sie auf diesem Weg bereits das erste Geschenk. 

Machen Sie es sich gemütlich zu Hause, vielleicht mit einer Tasse Tee. Schalten Sie Weihnachtsmusik an und zünden Sie eine Kerze an. Beginnen Sie damit, die Weihnachtswünsche zu schreiben. Je nach Anzahl und Stimmung alle oder nach und nach in der laufenden Woche. Machen Sie diese versandfertig und haken Sie die Personen, für die Sie bereits die Karten geschriebenen haben, ab. Sammeln Sie die Grußkarten an einem Platz, um alle rechtzeitig abzusenden. 

 

In Ruhe Freude bereiten


Wie fühlen Sie sich? Sind Sie in entspannter Weihnachtsstimmung? Welche Besorgungen oder Wege haben Sie für diese Woche sowieso geplant? Verbinden Sie diese doch damit, nach dem einen oder anderen Geschenk Ausschau zu halten. Vielleicht haben Sie den Besuch des Weihnachtsmarktes vorgesehen? Denken Sie daran - dort finden sich wunderbare Kleinigkeiten. So verbinden Sie das Angenehme mit dem Nützlichen. Vergessen Sie das Abhaken der Geschenke nicht! Viel Freude!
 

2. Advent


Haben Sie die erste Adventswoche auf angenehme Weise verbracht? Alle Weihnachtskarten geschrieben und die bereits gekauften Geschenke verpackt? Welche fehlen noch?

Ob Sie Weihnachten als Single oder in Zweisamkeit, vielleicht sogar mit Kindern verbringen: Planen Sie Tage jetzt schon! Sind Besuche bei den Eltern oder anderen lieben Menschen vorgesehen? Stimmen Sie dies möglichst jetzt schon ab. Haben Sie vor an einem dieser Tage essen zu gehen? Reservieren Sie sich in der kommenden Woche einen Tisch in Ihrem Lieblingslokal. 

Essen zu Weihnachten


Überlegen Sie, welche Speisen Sie über Weihnachten essen möchten. Holen Sie sich Anregungen oder Menüvorschläge zum Beispiel hier: http://www.essen-und-trinken.de/weihnachten. Notieren Sie die Zutaten und erweitern Sie Ihren Einkaufzettel um alle anderen Esswaren, die Sie benötigen. Ist etwas dabei, das Sie vorbestellen sollten – beispielsweise die Weihnachtsgans?

Übrigens: In diesem Jahr fällt Heiligabend auf einen Dienstag. Alle Nahrungsmittel, die Sie frisch kaufen wollen, können Sie also am Montag besorgen. Frischer werden Sie am Dienstag nicht sein … Auf diese Weise können Sie sich schon am Morgen auf den Heiligen Abend freuen. 

Die Weihnachtsdekoration


Haben Sie Ihr Heim schon mit weihnachtlicher Dekoration ausgestattet? Falls nicht sollten Sie nach und nach beginnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um zu prüfen, ob alle Lämpchen noch funktionieren. So haben Sie Zeit für Ersatz zu sorgen. Alles in Ordnung? Um so besser, genießen Sie dieser wunderschöne Lichterzeit!

3. Advent

 

Erleben Sie die vorweihnachtliche Zeit in diesem Jahr als angenehmer? Schön, so soll es sein und kann es weitergehen.

Alle Termine abgestimmt? Haben Sie die Weihnachtskarten zur Post gebracht? Prüfen Sie nochmals Ihre Listen – ist alles abgehakt? Der Einkaufszettel vollständig? Welche Lebensmittel und Getränke können Sie schon in der kommenden Woche einkaufen?

 

Die letzten Vorbereitungen


Falls Sie nicht auf einen künstlichen Weihnachtsbaum zurückgreifen wollen, wird es Zeit, eine Tanne zu kaufen. Falls Sie diese bis kurz vor Weihnachten nicht beim Händler stehen lassen können, stellen Sie ihn in einem Eimer Wasser an einen kalten Ort.

Vergessen Sie nicht die Tischdecken und Stoffservietten zu kontrollieren. Vielleicht ist auch das Tafelsilber zu polieren? Falls Sie in diesem Jahr den Tisch ganz anders dekorieren wollen, finden Sie schöne Dekoration bestimmt bei einem „Abschlussbesuch“ auf dem Weihnachtsmarkt.


4. Advent

 

Beginnen Sie den heutigen Tag ganz entspannt, denn wenn Sie diesen Empfehlungen gefolgt sind, gibt es kaum mehr etwas zu tun. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie auch an jeden alles gedacht haben, prüfen Sie Ihre Listen nochmals. 
 
Falls noch nicht geschehen, holen Sie den Tannenbaum hinein. Haben Sie Lust ihn heute schon zu schmücken? Dies dürfte die letzte Arbeit sein, die ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Vielleicht ist die eine oder andere Kleinigkeit im Haushalt noch zu erledigen? In einer guten Stimmung geht dies viel leichter. So bleibt Ihnen am Montag noch der ganze Tag, um zum Beispiel Speisen vorzukochen, die letzten Einkäufe zu tätigen oder die eine andere Kleinigkeit zu erledigen. Am Dienstag haben die Geschäfte bis mittags geöffnet ... Falls Sie doch etwas vergessen haben.

Frohe Weihnachten!