Sonntag, 11. August 2013

Baba Wanga - die Hellseherin von Petrich

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Am 11. August 1996 verstarb die bulgarische Seherin und Wahrsagerin Baba Wanga in Sofia. Sie wurde als „lebende Heilige“ verehrt und erreichte weit über die Grenzen Bulgariens Berühmtheit. Sie ließ wenige Jahre vor ihrem Tod in Repite eine Kirche erbauen, und seit 2008 gibt es in Petrisch ein Museum zu ihrem Andenken.

Kurze Vita


Ewangelina Pandewa Guschterowa, so der offizielle bürgerliche Name, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Im Alter von 13 Jahren soll sie in einem Wirbelsturm schwer verwundet worden sein, und infolge nach und nach erblindet sein. Die Erblindung wird als Auslöser ihrer Visionen gesehen. 

Mit ihrer Hellsichtigkeit stand sie zunächst der eher „allgemeinen“ Bevölkerung zur Verfügung und soll 1941 den Feldzug der deutschen Wehrmacht gegen Jugoslawien voraus gesagt haben. Berühmt wurde sie als Hellseherin von Petrich und empfing inzwischen auch prominente und wichtige Persönlichkeiten. Ab Ende der 1940er Jahre musste sie sich dem „neuen politischen Wind“ anpassen und verfiel kurzzeitig in eine Krise, in der sie nur „oberflächliche Prophezeiungen“ von sich gab. Nur wenige Jahre später interessierte sich auch zunehmend das „staatliche Management“ für ihre Fähigkeiten. Von besonderem Interesse war das Auffinden von vermissten Personen.

Die Prophezeiungen


Folgende Prophezeiungen für 2007 bis 2010 sollen von Baba Wanga stammen:

- Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird ein Farbiger. Barack Obama wurde 2008 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.

- Anschläge auf vier weltbekannte Politiker, die Grund für einen dritten Weltkrieg sein können:

1. Pakistans Oppositionsführerin Benazir Bhutto († 2007).
2. Polens Staatspräsident Lech Kaczynski († 2010).
3. Anschlag am 04.08.2010 auf Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der jedoch überlebt.
4. Ermordung des hochrangigen Mitglied der Hamas-Bewegung Mahmud al-Mabhuh († 2010).

Weitere Zukunftsprognosen, die auf Baba Wanga zurückgehen sollen, sind hier zu lesen.

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