Dienstag, 25. Dezember 2012

Rauhnächte

Gerd Altmann/pixelio.de

12 heilige Nächte weisen auf die Zukunft


Es gibt viele Überlieferungen zu den Rauhnächten. Die Nacht vom 24. auf den 25.12. ist allerdings eine der wichtigen Nächte, der die vom 31.12. auf den 01.01. und 05.01. auf den 06.01. folgen und als weitere bedeutsame Rauhnächte bezeichnet werden. In diesen „12 heiligen Nächten“ sollen ganz besondere Dinge vor sich gehen, die auch die Zukunft weisen sollen.

So repräsentieren die 12 heiligen Nächte auch die kommenden zwölf Monate des neuen Jahres. So heißt es, dass das, was man in den jeweiligen 12 Nächten träumt, sich in den entsprechenden Monat von Januar bis Dezember ergeben wird. Es wird auch unterschieden, ob sich die Träume vor oder nach Mitternacht zeigen. Dementsprechende Ereignisse zeigen sich in der ersten oder zweiten Monatshälfte.

 

Diesseits und Jenseits sind sich besonders nah


Die Überlieferung sagt, dass zu dieser Zeit das Diesseits und Jenseits sich besonders besonderes nah sind und Geister und Hexen in der heiligen Nacht besonders machtvoll sind.
Ebenso herrschte die Überzeugung vor, dass die Tiere sich darüber unterhalten, wer im nächsten Jahr die Welten wechseln wird. Die Menschen waren davon überzeugt, dass das Jenseits einen besonderen Einfluss auf das Hier und jetzt hat.

Mythos und Brauch


Zum Ursprung dieses heidnischen Brauchs gibt es nur wenige schriftliche Urkunden, da nur wenige Menschen schreiben konnten. Erste Dokumentationen finden sich im 16. Jahrhundert, die einen Bezug zum germanischen Mondkalender, in dem das Jahr allerdings nur 354 Tage hatte, herstellen. Die Rauhnächte begannen mit der Thomasnacht vom 21. auf den 22.12. endeten am 06. Januar.

Die bösen Geister und Menschen loszuwerden und sich selbst sowie das Umfeld zu schützen, steckt hinter diesem Mythos. Die Menschen gingen unter anderem davon aus, dass das Böse sich gerne in Unordnung aufhält. Deshalb war es unter anderem Brauch, im Haus und persönliche Angelegenheiten Ordnung herzustellen. Selbst das Vieh wurde überwacht, und der Stall ausgeräuchert.

Es wurde keine weiße Wäsche aufgehangen da die Menschen annahmen, dass sich die „Wilde Jagd“ darin verfängt und ein Wäschestück mitnimmt, um es später als Leichentuch für den Besitzer zu verwenden,. Damit wurden Stürme assoziiert, die mit Opfergaben durch Speisen milde gestimmt werden sollten.

Träume als Wegweiser


Träume sind nicht nur Schäume sondern durchaus Wegweiser, nicht nur während der Rauhnächte. Unsicherheit besteht allerdings oft im Zusammenhang mit der Deutung, so dass die Interpretation dessen, was uns im Traum gezeigt wurde, eine Herausforderung sein kann.
Da sich die esoterische Lebensberatung auch mit der Traumdeutung beschäftigt, können die Experten von http://www.valentina-line.de auch in diesem Bereich Hilfe leisten. Durch das Hellsehen oder Kartenlegen ist es möglich, zusätzlich einen Einblick in den nächsten 12 Monate zu erhalten – quasi als Abgleich der Träume während der Rauhnächte.

Das Team von Valentina-Line.de wünscht allen Lesern eine harmonische Weihnachtszeit und freudvolle Träume während dieser Nächte.

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