Sonntag, 27. Mai 2012


Pfingsten und das jüdische Schawuot

Diana Mohr / pixelio.de
Das Pfingstfest ist sicherlich ein eigenständiges christliches Fest, das jedoch im Zusammenhang mit dem Osterfest zu betrachten ist. 

Die Osterbotschaft lautet: Jesus ist auferstanden – er lebt! Die Pfingstnachricht verkündet die Ankunft des Heiligen Geistes, die Jesus angekündigt hatte.

Das jüdische Schawuot gilt als Ursprung dieses Festes, der den Beginn der Getreideernte meint. Es wird auch „Wochenfest“ genannt, zu dem man die erste Ernte feierte. Später lag die Dankbarkeit für die Gesetzgebung am Sinai im Fokus.

Gemäß Apostelgeschichte fand das erste Pfingstfest am jüdischen Schawuot statt und wird 50 Tage nach dem Passahfest gefeiert. Das Wort Pfingsten leitet sich aus dem Griechischen pentecoste ab und bedeutet: Der fünfzigste Tag.

Biblische Hintergründe zum Pfingstfest

Lukas, der als Verfasser der Apostelgeschichte gilt, beschreibt die Versammlung der Apostel und Jünger Jesu am jüdischen Schawuot in Jerusalem wie folgt: Plötzlich erhob sich vom Himmel her ein Dröhnen, wie von einem Sturm. Die Jünger nahmen etwas wie züngelndes Feuer wahr, das sie auf sich niederkommen sahen... Der Heilige Geist hatte sie erfüllt. Danach verfügten sie über die Fähigkeit, sich in fremden Sprachen zu verständigen. Juden, die aus allen Himmelsrichtungen zum Schawuot angereist waren, liefen irritiert herbei. Sie wunderten sich darüber, dass sie die Apostel in ihrer eigenen Sprachen reden hörten, verstehen konnten. Während die einen darin ein Wunder Gottes sahen, glaubten andere, die Jünger hätten zu tief ins Glas gesehen.
Petrus jedoch, der sich durch den Geist Gottes noch stärker in seinem Glauben fühlte, legte den Anwesenden nahe, ihr Leben zu ändern. Er bekräftigte, dass Jesus der von den Juden erwartete Messias sei und sich ein jeder taufen lassen solle.

Diese Pfingsterzählung aus der Apostelgeschichte, Kapitel 2, Verse 1 bis 41, gilt als Gründungsbericht der ersten christlichen Gemeinde und ist als Basis der heutigen christlichen Institution Kirche zu betrachten. Weitere Hintergründe hier bei wikipedia.

Der Heilige Geist?

Im Christentum geht es um die Dreifaltigkeit - den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. Die Einheit, die uns alle ausmacht. Wobei es der Geist ist, der lenkt. Genau dies ist in der Bibel immer wieder beschrieben: Es geht um das Wirken des Heiliges Geistes, weniger um das Wesen, die Person. In diesem Zusammenhang erklärt sich auch die Redensart: Jetzt zeigt sich, wessen Geistes Kind er/sie ist.

Pfingsten und Spiritualität

Pfingsten hat mit Spirit (Geist), Spiritualität zu tun, die wiederum auch in den Bereich der Esoterik fällt. Die Esoterik an sich, die mit sogenannten Geheimwissenschaften oder Geheimwissen zu tun hat, wird seit einiger Zeit leider lediglich auf den Bereich der Zukunftsdeutung reduziert. Esoterische Lebensberatung meint jedoch viel mehr als Kartenlegen, Hellsehen und die Astrologie als Werkzeuge, die Tendenz der Zukunft, aus dem momentanen Entwicklungsstand heraus zu beschreiben...

Esoterische Lebensberatung

Nicht umsonst findet sich in der Bibel auch die Aussage: Jedem geschieht gemäß seinem Glauben...! An was glauben Sie? Wovon sind Sie überzeugt? Genau hier fängt esoterische Lebensberatung an! Wem nutzt die Beschreibung der Vergangenheit? Welchen Nutzen hat die beste Prognose, wenn Sie nicht wissen, wie Sie Ihr Ziel erreichen?

Das Lukas-Evangelium weist auf notwendige Veränderungen hin. Die kann jeder Mensch nur für sich selbst vollziehen. Die Experten von Valentina-Line.de sind keine Jünger Jesu. Aber, sie können auch Ihnen helfen zu erkennen und Sie Weg weisend unterstützen.


Sonntag, 20. Mai 2012

Muttertag und die alten Griechen


Rosel Eckstein / pixelio.de
Muttertag - auch dieser Tag findet seinen Ursprung Anno dazumal. Die Göttin Rhea galt bei den alten Griechen als Urmutter. Im Zusammenhang mit dieser Göttin ist auch der entstandene Mutterkult zu sehen. Dieser gipfelte zu ihren Ehren in einem Frühlingsfest. Unter diesen Begriff fallen in vielen Kulturen alle Fest- und Feiertage, die zwischen März und Juni organisiert werden.

Der Tag der Mutter – der besondere Ehrentag

Die Methodistin Anna Marie Jarvis gilt als Begründerin des heutigen Muttertags. Sie organisierte zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter am 12. Mai 1907 einen Gedenktag und setzte sich für die Einführung eines jährlichen Ehrentag für alle Mütter ein. 1922/23 wurde der Muttertag in Deutschland probat. Der Tag der Mutter (Muttertag) ist kein gesetzlicher Feiertag. Weitere Informationen können bei Wikipedia nachgelesen werden.

Die Liebe und der Muttertag

Wir alle habe eine mehr oder weniger starke Bindung zur Mutter, auch dann, wenn sie herausfordernd ist (war) oder sie vielleicht sogar nicht wirklich greifbar (war) oder ist. Die Liebe zur, und von der Mutter, prägt lange Zeit unser Leben. Im Regelfall nutzen wir das ganze Jahr, um unserer Mutter zur Seite zu stehen – ihr unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Manchmal sind die Fronten so verhärtet, dass nur noch Sprachlosigkeit herrscht. Der Muttertag ist die Gelegenheit, dieses Schweigen zu brechen!

Versöhnung mit der Mutter

Vielleicht ist der „Muttertag“ schon vorbei, wenn Sie diesen Beitrag lesen oder Sie möchten sich noch über die Geschehnisse austauschen, bevor Sie den nächsten Schritt tun? Die Experten von Valentina-Line.de stehen Ihnen bei diesem Anliegen zur Seite. Vielleicht ist eine Versöhnung im Hier und Jetzt nicht mehr möglich und Sie möchten einen Jenseitskontakt nutzen? Wenden Sie sich an das Team von Valentina-Line. Kein Thema ist uns fremd! Nutzen Sie Ihr Gratisgespräch!


Samstag, 19. Mai 2012

Das Osterfest

Jedes Ende birgt den Neuanfang

Der erste Sonntag nach dem Vollmond, der der Frühlingstag- und Nachtgleiche (21. März) folgt, ist der Ostersonntag. 
Diese Regelung gilt seit dem 4. Jahrhundert und ist seit dem die Basis zur Festlegung der Fastenzeit (40 Tage) und Karwoche. 

Das Osterfest hat jedoch keine christlichen, sondern heidnische Wurzeln. Es war ein Frühlingsfest (Ostera), bei dem es um neues Leben und Fruchtbarkeit (Bestellung der Felder) ging. Für die Institution Kirche ist es das wichtigste Fest – noch vor Weihnachten, denn es geht um die Wiedergeburt (Auferstehung) Jesus Christus, der Vergebung und ewiges Leben versprach. Hierauf beruht die Hoffnung oder Zuversicht, dass jedes Ende einen Neuanfang birgt.

Gründonnerstag – das letzte Abendmahl Jesus

Der Gründonnerstag soll uns an das letzte Abendmahl (Passahmahl) erinnern, das Jesus mit seinen 12 Jüngern feierte. Vor seiner Gefangennahme wollte er nicht nur Abschied nehmen, sondern auch Hoffnung machen und Mut spenden. Laut dem Evangelium nach Markus wusste Jesus bereits zu diesem Zeitpunkt, dass einer seiner Jünger ihn verraten würde und war sich der Konsequenzen bewusst. Dennoch richtete er während des Mahls den Fokus auf Dankbarkeit und verkündete seine Wiederkehr, wissend um seinen Tod am Karfreitag, aber auch der Auferstehung.

Exkurs Heilkraft der Pflanzen und Kräuter

Pflanzen und Kräutern wurden schon seit Urzeiten besondere Heilkräfte zugesprochen. Einer Überlieferung zur Folge sollen jedoch Pflanzen und Kräuter, die am Gründonnerstag ausgesät oder gepflanzt werden, eine besonders starke Widerstands- und Heilkraft haben. Im Zusammenhang mit diesem besonderen Tag, ist dies nicht abwegig. Eine Kräuterfrau des Vertrauens gibt sicherlich kompetente Auskunft.

Ende der Fastenzeit

Der Gründonnerstag bzw. der Karfreitag beenden die Fastenzeit, bei der es nur vordergründig um den Verzicht gegangen ist und geht. Wie bereits im letzten Beitrag beschrieben, spielt die innere Einkehr, das auf sich besinnen eine große Rolle. Dies war auch das Ziel Jesus, als er die Zeit in der Wüste verbrachte.

Das Ziel ist der Weg

Wenn sich bei dieser Überschrift Irritation breit macht, ist das durchaus gewollt, heißt es doch „eigentlich“ der Weg ist das Ziel....oder nicht? Wie auch immer, und dies macht auch die Karwoche, bzw. die Geschichte dahinter deutlich: Das Eine hängt am Anderen. Das Alte muss sterben, damit das Neue kommen kann.

So ist das Leben

Ob in der Liebe, dem Beruf, den Finanzen oder, und das ist das A und O: Die persönliche Entwicklung. Transformation ist auch mit Schmerz verbunden, wie bereits Jesus uns vermittelt. Sein Endziel ist Liebe – auch wenn sie durch den Schmerz, die Angst, führt. Wer sein Endziel definiert hat, bei der Umsetzung unsicher ist, findet hier Unterstützung.

Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de