Sonntag, 29. April 2012

Die Walpurgisnacht und der Tanz in den Mai


Ohne zu übertreiben kann die Walpurgisnacht als das Hexenfest bezeichnet werden, welches noch heute seine Hochburg auf dem Brocken (Blocksberg) im Harz findet. 
Auch bei diesem Fest finden wir einen heidnischen Hintergrund. In dieser Nacht wurden Feuer entzündet, die mit Tänzen um das Feuer verbunden waren, um den Frühling zu begrüßen und.... und die bösen Geister zu vertreiben. 

Der Tanz in den Mai wird heute gerne als Gelegenheit genutzt, den Vorabend zum Feiertag am 1. Mai in angenehmer und entspannter Gesellschaft zu verbringen.

Die heilige Walburga

Walburga gilt als Patronin der Bauern, Wöchnerinnen und Menschen, die mit Augenleiden zu tu haben. Sie wurde um 710 in eine angesehene und bekannte englische Familie geboren, leitete im achten Jahrhundert ein Kloster in Bayern und wurde um 879 heilig gesprochen.
Es heißt, dass sich unter Walburgas Reliquienschrein von zirka Oktober bis Februar eine glasklare Flüssigkeit bildet, die als „Walburgis-Öl“ Hilfesuche bei unterschiedlichen Nöten überlassen wird. Deren Rückmeldungen bezeugen Hilfe von Walburga erhalten zu haben.

Brauchtum und die Liebe

Das ein oder andere Ritual im Zusammenhang mit dem heidnischen Walpurgisfest gibt es vereinzelt noch in sehr ländlichen Gebieten. Zum heutigen Brauchtum gehört das Maifeuer (Hexenfeuer), dass fast überall in Deutschland am 30. April entfacht wird. In manchen Gegenden springen auch heute noch Verliebte gemeinsam über das Feuer, wenn es entsprechend runter gebrannt ist. Aber auch der Maibaum spielt für die Liebe immer noch eine Rolle. Er wird der Geliebten als Liebesbekundung vors Haus gestellt. Eine schöne Geste nach alter Tradition!

Falls Sie in diesem Jahr noch keinen Maibaum vor der Tür finden, aber Fragen zur Liebe haben, beantworten wir diese gerne hier. Auf die Liebe!

Bild: Sandra Krumme / pixelio.de