Donnerstag, 8. März 2012

8. März – Weltfrauentag

Das „schwache Geschlecht“ verschafft sich Gehör

Bereits 1865 wurde ein Verein (ADF) gegründet, der sich für Frauen und deren Recht auf Bildung und Erwerbsarbeit einsetzte. Die proletarische Frauenbewegung entstand in den 80er Jahren den 19. Jahrhunderts. Clara Zetkin, damalige SPD-Abgeordnete, spielte eine wichtige Rolle bei der Frauenbewegung. Sie setzte sich 1910 auf der Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen für die Einführung eines Internationalen Frauentages ein. 1911 fanden in verschiedenen Ländern Europas die ersten Demonstrationen statt, bei denen es um das Wahlrecht für Frauen ging. Das Frauenwahlrecht wurde während der Weimarer Republik eingeführt.


Der Internationale Frauentag setzt sich durch

Das Recht der Frauen zu wählen, war jedoch nur der Anfang und seit festgeschriebenes Datum, der 8 März, seit 1921 Die Nationalsozialisten hatten diesen Gedenktag zwar mit härtesten Konsequenzen unterbunden, schaffen es aber nicht, ihn gänzlich auszurotten. In der ehemaligen DDR erhielt er einen besonderen Stellenwert – dem Regime nutzend. Der Mutterschutz sowie Lohngleichheit waren bereits in den Anfängen schon Thema. Mit der Wiedervereinigung wurde dieser Tag neu belebt.

Themen und Ziele im 21. Jahrhundert

Zum 101 Mal jährt sich nun der Weltfrauentag und so manches Thema ist immer noch nicht wirklich abgehandelt. Zum Beispiel gleicher Lohn bei gleicher Arbeit. Auch die Quotenregelung bietet immer noch Zündstoff. Die Elternzeit – auch für die Herren der Schöpfung – wird zwar immer häufiger von diesen in Anspruch genommen, dennoch gelten hier eher noch die alten, klassischen Rollenverteilungen. Ganz gleich, ob „Sie“ den „besseren“, auch auf die Zukunft aussichtsreicher ausgerichteten Job hat, der nicht nur besser dotiert, sondern langfristig eher zur Sicherung des Einkommens beiträgt. Braucht es jetzt einen internationalen „Männertag“? Wie wäre es mit der Definition neuer, gemeinsamer Ziele im 21. Jahrhundert? Dies aus einem Selbstverständnis heraus, welches weder den einen noch den anderen Tag benötigt, um in ein harmonisches Miteinander zu kommen, in dem beide Seiten sich in gegenseitiger Achtung auf einer Ebene begegnen.

Wie im Großen, so im Kleinen. Wahrscheinlich hilft hier schon der Blick in das „Familienunternehmen“ oder die Partnerschaft (Ehe) weiter? Wie gehen wir hier miteinander um? Wird hier Gleichberechtigung gelebt? Sie möchten genau dies herbeiführen und wissen aber nicht wie? Antworten und konkrete Hilfestellung erfahren Sie im Team von www.valentina-line.de. Verändern Sie im Kleinen, damit es im Großen seine Wirkung entfalten kann!

Bild: Benjamin Thorn_pixelio.de