Mittwoch, 8. Oktober 2014

"Der volle Blutmond" - Mondfinsternis am 08. Oktober 2014

 
hagir25@pixelio.de

Wenn sich heute Nachmittag, unserer Zeit, die Erde zwischen Sonne und Mond schiebt, ist in einigen Ländern die Mondfinsternis zu beobachten. 
Bei diesem besonderen Ereignis befindet sich der Mond vollständig im Schatten der Erde. Die Strahlen der Sonne erreichen ihn nur teilweise, deshalb erscheint er "blutroter Vollmond". 

In Deutschland ist das Spektakel leider nicht zu sehen, es gibt aber einige "Liveübertragungen im Netz".


Blutmonde 2014 + 2015 - Fingerabdrücke Gottes?


Die Blutmonde in diesen beiden Jahren repräsentieren sich als Tetrade (Viereinheiten) und "fallen" auf große jüdische Feste. Weshalb sie in der jüdischen Geschichte, im Zusammenhang mit Tetraden der Vergangenheit, von besonderer Bedeutung sind. Historisch belegt ist unter anderem der zwischen 1949 und 1950 neu gegründete Staat Israel.

Dabei wird Bezug genommen auf 1. Mose 1, 14 - 15:

Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dassß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. Zitiert von  der Webseite Endzeit, die über weitere Details informiert.

Zeitenwende und Blutmond


Kosmische Ereignisse, vor allem wenn sie ungewöhnlich und selten sind, wurden immer schon mit gewisser Ehrfurcht wahrgenommen oder interpretiert. Und auch die Bibel bietet genügend Passagen, die nicht auf Apokalypse im Sinne von Weltuntergang hinweisen, sondern auf Zeitenwende. Prophetie auf biblischer Grundlage ist eben auch eine Frage der Deutung. Beim Anblick des Blutmondes werden bestimmt Gefühle der Ehrfurcht eine Rolle spielen, aber auch andere ...




Dienstag, 23. September 2014

Alban Eluen - Herbstanfang

Bild: Gaby Stein@pixelio.de
Wenn der überwiegende Teil der Ernte abgeschlossen war, feierten die Kelten das Herbstfest - jetzt, zur Herbst Tag- und Nachtgleiche. 

An diesem Tag sind der Tag und die Nacht gleich lang – danach beginnt die stille und dunkle Jahreszeit. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, bis zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres, in der die Nächte wieder kürzer werden.

Dieses Fest wurde bei den Kelten auch Mabon genannt. „Großer Sohn“ bedeutet Mabon, der der walisische Sohn der Muttergöttin Modron war. Sie war die Erdmutter und Schutzherrin der sogenannten Anderswelt. Sein Vater, namens Mellt, das bedeutet Blitz, befruchtete mit seinen Blitzen die Erde und zeugte den Sohn Mabon. Der Legende nach, verschwand Mabon nach nur „drei Nächten“. Mutter Modron erlitt „die Hölle“ und fand ihren Sohn in der Anderswelt, die als Bauchhöhle der Mutter Erde gilt.

Dieses Jahreskreisfest ist das Gegenstück zum Frühlingsbeginn. Wir verabschieden uns vom Sommer, dem großen Licht, und bereiten uns auf die Zeit vor, die weniger Licht schenkt. Dies spüren wir auch auf der emotionalen Ebene, die uns auch mit dem Prinzip von Stirb und Werde in Berührung bringt. Es ist ein Schwellenfest, das uns die Dualität bewusst macht, in der wir leben.

Neben Dank an die höheren Mächte für den Schutz und Führung in der Vergangenheit wurde gleichzeitig um Begleitung und Fürsorge für die kommende Zeit gebeten. Und auch heute eignet sich diese „alte“ Zeitqualität dafür, um sich mit sich selbst zu beschäftigen und den bisherigen Verlauf des Jahres zu betrachten. Welche Ziele wurden erreicht, woran knabbern wir noch? Was ist in diesem Jahr noch umsetzbar?

Nicht selten ist der Zusammenbruch die Chance für einen Neuanfang!


Sonntag, 10. August 2014

Vollmond am 10. August 2014 - Ein Supermond


Vor allem zum Vollmond sind Rituale besonders beliebt.
Da der Vollmond aus energetischer Sicht als aufbauende Energie verstanden wird, sollte alles, von dem wir uns wünschen, dass es wachsen soll dem Vollmond übergeben werden. Hierfür bedarf es keines besonderen Schnickschnacks. Viel wichtiger ist, dass wir uns ganz genau überlegen, was wir uns wünschen!

Eine wunderbare Übung, um sich bewusst darüber zu werden, was wir tief in unserem Innersten wollen. Wenn uns das so richtig klar geworden ist, gilt es, unsere/n Wunsche/Wünsche anschließend auf einem Zettel konkret formulieren.

Verbrennen Sie diesen Zettel zum Augenblick des Vollmonds - heute um ca. 20:10 Uhr. Durch das Verbrennen transformieren wir unser Anliegen ins Universum. Jetzt gilt es im Vertrauen zu bleiben, dass sich unser Anliegen manifestieren wird.

Was macht diesen Vollmond zu einem Supermond?


Etwa alle 13 Monate gibt es das Phänomen "Supermond" zu beobachten. Der Mond bewegt sich auf einer elliptischen Bahn, in ungleichmäßiger Nähe, um die Erde. Wenn der Mond der Erde sehr nahe kommt und sich in Opposition zur Sonne befindet, dann haben wir nämlich Vollmond, sprechen wir von einem Supermond. Der Mond erscheint uns nicht nur größer sonder auch viel heller, als zu anderen Vollmondphasen. Diese optische Täuschung macht diesen Mond zu einem ganz besonderen Erlebnis und wer weiß ... Vielleicht beschleunigt der Supermond die Erfüllung unserer Wünsche. 

Mit ein wenig Glück kommt vielleicht noch eine Sternschnuppe hinzu, denn es ist wieder Zeit für die Perseiden: Der schönste Sternschnuppen-Strom des Jahres, jeweils in der ersten Hälfte des Monats August. Genießen Sie diesen Abend!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Christi Himmelfahrt + Vatertag


Die historischen Wurzeln von Christi Himmelfahrt  

Simon Opel@Pixelio.de

Auch dieser kirchliche Feiertag hat seinen Ursprung in heidnischer Zeit. Die Menschen pflegten Frühjahrs- und Fruchtbarkeitstraditionen wandten sich nach den erledigten Feldarbeiten den Gottheiten der Fruchtbarkeit zu. So führten sie Götterbilder über die Felder, um die Götter für eine ergiebige Ernte gewogen zu stimmen.

Diese alten Traditionen wurden bereits im Christentum des frühen Mittelalters „abgewandelt“ als Bitttage übernommen. Schon Tage vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt wurden Prozessionen durchgeführt, bei denen eine gute Ernte erbittet wurde. Da das Kreuz bei diesen immer vorangetragen wurde, entstanden Bezeichnungen wie Kreuz- oder Gangwoche für die Himmelfahrtwoche.

Christi Himmelfahrt ist ein gesetzlicher Feiertag, der in jedem Jahr auf den 40. Tag nach Ostern fällt. Dieser Termin steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Osterfest und begründet sich auf eine Stelle in der Apostelgeschichte (1,1 – 11). So wahr Jesus, nach seiner Auferstehung, 40 Tage lang seinen Jüngern erschienen, bevor er dann gen Himmel gefahren ist.

Die Jenseitsreisen von Christi


Es gibt nach wie vor Diskussionen um die Interpretationen von Christi Auferstehung am dritten Tag, das Osterfest, und der Himmelfahrt Christi, 40 Tage nach Ostern. Was meint Auferstehung bzw. Himmelfahrt? Da ist die Rede vom Jenseits, in das Jesus hinabstieg und emporstieg und dazwischen 40 Tage für seine Jünger sichtbar war, um dann zur Rechten Gottes Platz zu nehmen. Eine schöne Vorstellung, die uns Hoffnung machen kann, selbst auch wieder im Reich Gottes anzukommen. Es ist der Glaube, der Berge versetzt und die Kraft dazu kommt von IHM!

Vom Vatertag zum Herrentag?


Seit Ende des 19. Jahrhundert wird in Deutschland der Vatertag am Christi Himmelfahrt-Tag, gefeiert. Sicherlich eine gute Entsprechung zum Muttertag und viele Familien verbringen diesen Tag gemeinsam zu Ehren des Vaters. Allerdings ist es auch üblich geworden, diesen Tag zu einem „feucht-fröhlichen“ Herrentag zu machen. Die Herren der Schöpfung vergnügen sich bei einer Kutschfahrt oder auf der Wanderung. Beliebt ist der Brauch, Heranwachsende mit auf Tour zu nehmen , um sie in die Praxis und Erfahrungen der Väter einzuweihen...
Mögen Sie, benebelt vom Geist der Flasche, dennoch berücksichtigen, dass es an diesem Tag um Fruchtbarkeitstraditionen für die Erde geht.

Sonntag, 30. März 2014

Neumond im Widder am 30.03.2014

hagir25/pixelio.de

Während die Sonne sich schon seit dem 21. März im Tierkreiszeichen Widder befindet, gesellte sich heute nun auch der Mond dazu. Während die Sonne sich in jedem Sonnenzeichen rund einen Monat in den einzelnen Zeichen aufhält, verweilt der Mond immer nur 2 – 3 Tage im jeweiligen Zeichen. Allerdings tippt er die Qualitäten des Zeichens an, in dem er sich gerade befindet und sorgt für unterschiedliche Herausforderungen.

Ritualarbeit bei Mond im Widder


Wenn der Mond im Widder weilt, geht es um Selbstbewusstsein, Willenskraft und Enthusiasmus, aber auch darum, der Trägheit entgegenzuwirken. So bietet sich gezielte Ritualarbeit an, wenn es um den Aufbau und Stärkung der eigenen Individualität geht, auch im beruflichen Zusammenhang. Wer sich zurzeit in einer Ausbildung befindet oder sogar vor einer Prüfung steht, sollte sich durch entsprechende Rituale Unterstützung holen. Auch der Start von neuen Projekten oder alles was ganz neu begonnen werden soll, wird durch entsprechende Zeremonien unterstützt. Ebenso wirksam ist es, sich mit der Auflösung von Blockaden zu beschäftigen. Jedoch sollte jedes Anliegen genau überdacht und formuliert sein. Für Schnellschüsse ist hier kein Platz und jetzt „braucht es“ noch Geduld! 
Weitere Informationen zum Mond und den Mondphasen gibt es hier.